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Auf dieser Traumreise wird der Süden von Chile und Argentinien vereint, zwei faszinierende Länder, die sowohl viele Gemeinsamkeiten als auch Gegensätze aufweisen. Patagonien, Land der Verheißung, des Windes und der Träume. Hier findet der Reisende was in Europa selten geworden ist: endlose Weiten und viel Einsamkeit. Es ist eine Reise für Naturliebhaber: perfekt geformte Vulkane, nebelverhangene Fjorde, üppige Urwälder, hängende Gletscher, türkisschimmernde Seen und eine sagenhafte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Ihre Reise beginnt in Chiles Metropole Santiago, die zu den beliebtesten, modernsten und sichersten Städten Südamerikas zählt. Unterwegs auf den Traumstraßen Südamerikas – der Panamericana, der Carretera Austral und der Ruta National 40 in Argentinien - führt die Reiseroute in den „Großen Süden“ Chiles. In der Seenregion, der „Schweiz Südamerikas“, begeben Sie sich auf die Spuren der deutschen Einwanderer und weiter südlich bestaunen Sie die wildromantische Schönheit des Torres del Paine Nationalparks. Die fantastische Gletscherwelt des Perito Moreno ist ein weiterer Höhepunkt Patagoniens. Mit etwas Glück erleben Sie, wie unter lautem Getöse gewaltige Eismassen in den See des Lago Argentino kalben. Zum Ende dieser fantastischen Reise erreichen Sie Punta Arenas. Die südlichste Großstadt der Welt liegt malerisch an der Magellanstraße. Mit unauslöschlichen Eindrücken treten Sie die Rückreise nach Europa an.

Reiseverlauf:

01.Tag: Flug von Frankfurt nach Santiago

02.Tag: Ankunft in Santiago

Nach der Ankunft, begrüßung am Flughafen. Im Anschluss wird Ihnen bei dem Stadtrundgang, der sich auf den historischen Stadtkern konzentriert, werden Ihnen die interessantesten Besichtigungspunkte vorgestellt: u.a. der geschichtsträchtige Cerro Santa Lucia, heute eine der schönsten Parkanlagen der Stadt mit herrlicher Aussicht auf das Zentrum von Santiago, die Plaza de Armas mit der Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert. Die einstige Münzprägeanstalt La Moneda ist der heutige chilenische Präsidentenplast, ein schönes koloniales Gebäude im neoklassizistischen Stil.

03.Tag: Valparaiso – Viña del Mar

Heute unternehmen wir einen Ausflug an die Pazifikküste. Die Stadt Valparaíso genießt den Status als UNESCO-Welterbe und ist für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes. Prägend sind ihr Hafen, die alten Standseilbahnen und die bunten Häuser, die sich die vielen Hügel hochziehen. Während eines Spaziergangs durch die Oberstadt sehen wir auch »La Sebastiana«, das bekannteste Haus der Stadt, das ab 1961 Pablo Neruda bewohnte. Auf der Rückfahrt werfen wir einen Blick auf den Nobelbadeort Vina del Mar und besuchen am späten Nachmittag eines der vielen Weingüter, die sich hier in der Umgebung der Stadt befinden. Bei einem Abendessen werden Ihnen zu der jeweiligen Speise auch verschiedene Weine serviert.

04.Tag: Santiago – Los Ángeles

Auf der berühmtesten Fernstraße des Kontinents, der Panamericana, führt die heutige Route durch eine der fruchtbarsten Gebiete des Landes, wo Wein, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und den Export produziert werden. Bei San Javier ist das Maule-Tal erreicht, neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“. Sie besuchen ein Weingut und können sich bei einer Weinprobe selbst von der Qualität des Weines überzeugen lassen. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Der für heute letzte Besichtigungspunkt ist der Wasserfall „Salto del Laja“, für Chilenen einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Anschließend Fahrt zum Hotel nach Los Ángeles. Fahrtstrecke 514 km Übernachtung, Diego de Almagro

05.Tag: Los Ángeles – Valdivia

Auf der Ruta 5, wie die Panamericana in Chile heißt, geht die Fahrt weiter in Richtung Süden. Ein lohnenswerter Abstecher abseits der Panamericana verspricht die Stadt Valdivia, die Sie um die Mittagszeit erreichen werden. Sehenswert ist der Fisch- und Gemüsemarkt Mercado Fluvial direkt am Fluß, wo Sie die Seelöwen beobachten können, wie sie sich um die Fischabfälle der Händler mit den Pelikanen und Kormoranen streiten. Im Anschluss erkunden Sie die Gegend nochmals mit einem Boot. Valdivia und Umgebung wurden 1960 vom stärksten je gemessenen Erd- und Seebeben heimgesucht, die drastische Veränderungen der Flusstäler und Oberflächen hervorriefen. Den Abend lassen wir mit Fischspezialitäten aus der Region ausklingen.

06.Tag: Valdivia - Chilenische Schweiz - Huilo Huilo

Der heutige Tag führt Sie in eine unbeschreiblich schöne Landschaft. Die Seenregion Südchiles ist auch bekannt als die „chilenische Schweiz“. Unzählige glasklare Seen, in denen sich die Vulkane und die weite Waldlandschaft spiegeln, begleiten Sie auf dieser Reise. Der Volcán Choshuenco ist 2415 m hoch und ragt majestätisch über diese Landschaft. Das private Schutzgebiet Reserva Biológica Huilo Huilo umfasst eine Fläche von 100.000 ha. Das Gebiet ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit, die immer wieder zu kleinen Wanderungen und Spaziergängen einladen. Die Übernachtung erfolgt heute in einer besonderen ausgefallenen Art und lädt Sie dazu ein, mit der Natur in Einklang zu kommen.

07.Tag: Huilo Huilo - Puerto Varas

Weiter geht die Reise durch das chilenische Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt. Auf der Panamericana fahren Sie bis Osorno und zweigen dann wieder auf eine Nebenstraße nach Puerto Octay ab. Hauptattraktion des Ortes ist die herrliche Lage am Lago Llanquihue mit der malerischen Centinela-Halbinsel. In Frutillar glaubt man sich nach Bayern versetzt, noch heute sieht man viele Schilder, die deutsche Namen tragen. Wir besuchen das kleine Museum Colonial Aleman, wo uns hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Anschließend Weiterfahrt nach Puerto Varas, wo fast ausschließlich deutschstämmige Chilenen leben.

08.Tag: Ausflug Vicente Pérez Rosales Nationalpark

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Vicenté Rosales Nationalpark. Die Strecke führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno, Calbuco, Puntiguado und Tronador. Am Fluss Petrohué und bereits zum Nationalpark gehörend, besuchen Sie die herrlichen Kaskaden von Petrohué. Am Lago Todos los Santos haben Sie die Möglichkeit zu einer Bootstour inklusive Picknick (fakultativ) mit herrlichem Blick auf den Vulkan Osorno. Anschließend Fahrt nach Frutillar, das herrlich am Lago Llanquihue liegt und einen schwarzwälderischen, alpenlandähnlichen Charme vermittelt. Sie besuchen das idyllische und informative Freilichtmuseum Colonial Aleman, wo Ihnen hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Anschließend haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung, um im Ort eigene Eindrücke zu sammeln oder sich einen Kaffee und hausgemachten Kuchen schmecken zu lassen. Danach Rückfahrt nach Puerto Varas und Zeit zur freien Verfügung.

09.Tag: Puerto Varas – Puerto Mont - Castro

Puerto Mont ist das Tor zu Süden und die Stadt war auch der Ausgangspunkt der Besiedelung der Region durch die deutschen. Aufgrund der von Präsidenten Manuel Montt und seinem Berater Bernhard Philippi wurden ab 1848 der Zeit in der europäischen Revolution die Einwanderung aus Deutschland, die zur territorialen Integration der Seenregion in den chilenischen Staat gefördert und deutsche Kolonisten angesiedelt. Wir fahren weiter zur großen Insel Chiloe Berühmt sind die palafitos genannten Pfahlbauten der Fischer an der Küste, die vor allem an der Bucht Fiordo de Castro sowie an der Küstenstraße Calle Pedro Montt erhalten sind. Viele dieser Stelzenhäuser fielen dem Erdbeben von 1960 und dem anschließenden Tsunami zum Opfer. Den Abend lassen wir in Castro ausklingen.

10.Tag: Castro – Chaitén

Am Vormittag steht ein Rundgang durch Castro auf dem Programm. An der Plaza de Armes dem Mittelpunkt Castros, erhebt sich die Hauptkirche der Stadt, Iglesia de San Francisco. Bereits 1567 stand an dieser Stelle eine erste Kirche. Der heutige 1910–1912 nach einem Brand im Stil der Neogotik von dem italienischen Architekten Eduardo Provasoli neu errichtete Bau ist 52 m Lang und 27 m breit. Die beiden Türme der 1997–99 renovierten Kirche sind 42 m hoch und weithin sichtbar. Die Holzkirchen in den Stadtteilen Rilán, Nercón und Chelín sowie andere Holzkirchen auf der Insel wurden in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Im Regional-Museum bekommen Sie Informationen über die Geschichte der Stadt. Am Nachmittag verlassen wir die Insel und fahren mit dem Fährschiff durch die Traumwelt der patagonischen Fjorde. Am Abend erreichen Sie die vom Schicksal geprägte Stadt Chaitén. Durch den Ausbruch des gleichnamigen Vulkans wurde die Stadt zunächst komplett zerstört. Heute ist Chaitén ein typisches Zeichen der Verbundenheit der Menschen Patagoniens zu ihrem Geburtsort. Das Abendessen wird Ihnen in einem kleinen Familiengeführten Restaurant serviert

11.Tag: Chaitén – Puyuhuapi

Je weiter südlicher wir auf der Carretera Austral in Richtung Süden fahren, desto einmaliger werden die kontrastreichen Szenerien: Landschaften aus Gletschern, Fjorden, Wäldern und unglaublich viel Einsamkeit. Nachmittags erreichen wir die Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 30er Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Die schöne Lage des Dorfes, die alten Holzhäuser aus der Gründerzeit und sein angenehmes Flair bieten jede Menge Fotomotive. Diese Nacht logieren Sie im Hotel Termas de Puyuhuapí & Spa, einem Idyll an einem Fjord gelegen.

12.Tag: Puyuhuapi – Coyhaique

Wir setzten unsere Fahrt auf der Carretera Austral in Richtung Süden fort und passieren den Nationalpark Queulat, der zu den spektakulärsten der gesamten Carretera Austral zählt. Besonders der Anblick des Hängegletschers Ventisquero Colgante, in dessen Nähe wir auf einer kleinen Wanderung gelangen, ist sagenhaft. Wie schon gestern werden wir begleitet von üppiger Vegetation: riesige Nalcapflanzen und Farne wachsen wild am Wegesrand und wir haben heute großartige Panoramablicke auf vergletscherte Berge und rauschende Wasserfälle. Wir folgen der Carretera weitere 70 km südwärts durch Gebiete, die durch Brandrodungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Schließlich erreichen wir Coyhaique (45.000 Einwohner), die Hauptstadt der Region Aysén.

13.Tag: Coyhaique - Lagos General Carerra – Puerto Guadal

Heute erleben Sie eine einmalige Naturlandschaft entlang des Lago General Carrera und den Lago Buenos Aires. Zunächst führt Sie die Reise durch ein Waldgebiet und anschließend erreichen Sie den Südteil des Sees. Ein absolutes „Muss“ ist die Catedral de Marmol. Ein einzigartiges Naturschauspiel erreichen Sie nach einer Bootsfahrt über den zweitgrößten See Chiles. Die Unterwasserbrücken in dem türkisblauen Wasser versetzten jeden Betrachter in maßloses Staunen (fakultativ). Anschließend fahren Sie weiter in Richtung Osten, mit überwältigendem Ausblick auf den zwischen schneebedeckten, eingebetteten See, der zum Teil die Grenze zwischen Chile und Argentinien darstellt. Die Übernachtung erfolgt im Raum von Puerto Guadal.

14.Tag: Puerto Guadal - Chile Chico – Perito Moreno

Nach einer weiteren aufregenden Fahrt erreichen Sie die Grenzstadt Chile Chico. Die geschichtsträchtige Stadt wurde 1929 offiziell gegründet und an die große Careterra Austral in den 90er Jahren angeschlossen. 1971 und 1991 wurde die hauptsächlich von Fischfang, Landwirtschaft und einer Goldmine lebenden Stadt, vom Ascheregen des Cerro Hudson Vulkans überzogen. Nach dem Grenzübertritt erreichen wir die argentinische Stadt Los Andiguos. Bekannt ist hier das Kirschfest, das alljährlich stattfindet. Durch das Microklima gedeihen hier Früchte wie Aprikosen und Kirschen. Der Ort ist durch seine Lage auch zu einem Tourismuszentrum geworden. Skifahren, Wandern und Bootsausflüge sind begehrt. Der Tag endet in Perito Moreno.

15.Tag: Perito Moreno – El Calafate

Zeitiger Aufbruch, denn heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Wir folgen heute einem Teilstück der Ruta 40 in Richtung Süden durch die einsame patagonische Steppe bis nach El Calafate. Am Abend erreichen wir die 20.000-Einwohner-Stadt am Lago Argentino.

16.Tag: Nationalpark Los Glaciares – Perito Moreno Gletscher

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum berühmten Perito-Moreno-Gletscher, der sich 80 km westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen wir zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit ein wenig Glück erleben Sie, wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den großen Erlebnissen Südpatagoniens. Eine Besonderheit des Perito Moreno ist außerdem, dass er einer der wenigen bekannten Gletscher außerhalb der Antarktis und Grönlands ist, der noch kontinuierlich wächst.

17.Tag: El Calafate – Torres del Paine

Morgens verlassen wir El Calafate und fahren durch die Meseta Vizcachas südwärts nach Esperanza. Endlose Schafherden, Gauchos, hoch zu Ross begleitet von abgerichteten Hunden, formen das Bild. Nachmittags erreichen wir den erhabenen Torres del Paine, den spektakulärsten Nationalpark Südamerikas. Inmitten einer urweltlichen Landschaft erheben sich die berühmten Granitspitzen (Torres) des Paine-Massivs mehr als 1000 m senkrecht in die Höhe. All dies wäre schon eine großartige Szenerie, doch hat hier die Natur noch weit mehr an Schönheit aufgeboten: azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleißenden Gletschern, schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Das Märchenhafte dieses Anblicks wird, durch den manchmal tiefblau leuchtenden oder von zerrissenen Wolkenbändern geprägten patagonischen Himmel verstärkt. Auf der Fahrt mit kurzen Wanderungen und zahlreichen Fotostopps, werden Ihnen die schönsten Aussichtspunkte gezeigt.

18.Tag: Torres del Paine Nationalpark

Der heutige Tag gehört ganz der Umgebung. Das südpatagonische Eisfeld von Chile und Argentinien beherbergt mehrere spektakuläre Gletscher - einschließlich des Grauen Gletschers im Nationalpark Torres del Paine. Dieser Gletscher, der 1996 eine gemessene Gesamtfläche von 270 Quadratkilometern und eine Länge von 28 Kilometern hatte, beginnt in den patagonischen Anden im Westen und endet in drei verschiedenen Lappen in Gray See. Zunächst geht es bei einer Wanderung zur Bootsanlegestelle. Von dort unternehmen Sie eine Bootstour mit einem Catamaran zum Gletscher des Lago Grey. Bei einem Pisco Sour oder einem Erfrischungsgetränk mit tausendjährigem Gletschereis werden Ihnen spektakuläre Ausblicke geboten: aufstrahlend blaue Eisberge im grauen Wasser sehen, den Magellan-Wind auf Ihren Gesichtern spüren und eine einzigartige Erfahrung teilen. Nicht nur der Blick auf den mächtigen Gletscher, sondern auch den Blick auf den Cerro Paine Grande, das Paine-Massiv, Wälder am Seeufer, Hügel aus geschichteten Felsen und schneebedeckte Gipfel, die bis zu den Wolken reichen, bleiben ein unvergessliches Erlebnis. Mit etwas Glück werden Sie sehen und hören, wie Eisstücke vom Gletscher ins Wasser fallen. Die Färbung beruht auf der Absorption roter Lichtwellenlängen durch das Eis und der Streuung blauer Lichtwellenlängen während der Übertragung durch das Eis. Den Nachmittag können Sie in der Lodge genießen oder einen kleinen Spaziergang unternehmen. Am Abend lassen wir das Jahr mit einem festlichen Dinner mit Blick auf den Blauen See ausklingen. Übernachtung, Hotel Lago Grey

19.Tag: Torres del Paine – Puerto Natales - Punta Arenas

Nach dem Frühstück geht die Reise weiter durch den Torres del Paine Nationalpark nach Puerto Natales, das malerisch an einem Fjord liegt. Noch knapp 250 km sind es bis nach Punta Arenas, der an der südlichsten gelegenen Großstadt der Welt. In Punta Arenas begegnet uns eine bunte Mischung von Immigranten aus Europa, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Rund um die Plaza errichteten die Schafzuchtbarone, Eigentümer riesiger Ländereien, ihre luxuriösen Villen. Ganze Handelsflotten ankerten in der Hafenstadt Punta Arenas, die als wirtschaftliches Zentrum ihre Blütezeit um die Jahrhundertwende erlebte und ihre Vormachtstellung mit der Eröffnung des Panamakanals 1914 wieder verlor. Auf unserer Orientierungstour genießen wir vom Cerro la Cruz die wunderschöne Aussicht auf die bunten Dächer der Stadt und die Magellan-Straße bis hinüber nach Feuerland.

20.Tag: Punta Arenas – Porvenir - Rio Grande

Über eine Schotterpiste erreichen wir den Hafen, von wo es mit einer Fähre über das raue Meer der Magellanstraße nach Porvenir geht. In Paso Fronterizo San Sebastiánn überqueren wir wieder die Grenze nach Argentinien. Die Stadt Rio Grande auch Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz Tierra del Fuego. ist mit 66.475 Einwohnern die größte Stadt der Insel Feuerland an der Südspitze Südamerikas. Gegründet 1921 per Dekret entwickelte sich der Ort schon bald zum Handelszentrum und Hafen für die umliegenden Estancias. Río Grande blieb lange eine unbedeutende Kleinstadt, bis in den 1970er-Jahren die Insel Feuerland zur Sonderwirtschaftszone erklärt wurde. Daraufhin erlebte die Stadt ein stürmisches Wachstum: Öl-, Elektronik- und Medienindustrie siedelten sich an.

21.Tag: Rio Grande – Ushuaia

Nach dem Frühstück fahren wir zu einer Estancia und erfahren Interessantes über die Schafzucht und das Farmleben. Je nach Jahreszeit werden in dieser Gegend bis zu 60.000 Schafe geschoren, was ein besonderes Spektakel ist. Zum Mittagessen wird Ihnen das bekannte Asado-Lamm serviert, das eine Spezialität darstellt. Anschließend Weiterfahrt in Richtung Süden. Langsam ändert sich die Landschaftsszenerie und die Steppenlandschaft geht über in bewaldetes, hügeliges Bergland. Wir passieren den knapp 450 Meter hohen Garibaldi-Pass und genießen die Aussicht auf die Seenlandschaft des Lago Escondido und Lago Fagnano. Gegen Nachmittag erreichen wir Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt.

22.Tag: Nationalpark Tierra del Fuego

Heute steht der Besuch des rund 63.000 ha großen Nationalpark Tierra del Fuego auf dem Programm. Vom Bahnhof am Ende der Welt fahren Sie mit der Eisenbahn die letzten 7 Kilometer der ehemaligen 25 km langen Bahnstrecke, die von Häftlingen erschaffen wurde, in den Nationalpark. Dort erwartet Sie wieder der Bus. Wir nehmen eine Abzweigung, die uns zum Aussichtspunkt Ensenada führt. Von dort aus haben wir einen wunderschönen Blick auf den Beagle Kanal und die Isla Redonda. Wieder zurück auf der Ruta 3 queren wir die Rio Lapataia Brücke und unternehmen eine kurze Genusswanderung zur schwarzen Lagune. Danach fahren wir zur Lapataia Bucht, wo ein Schild darauf hinweist, dass die Ruta Nacional 3, wie die Panamericana hier heißt, hier endet. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes im Nationalpark Tierra del Fuego machen wir noch einen Halt am Lago Roca, der je nach Wetterlage die Farbe seiner Wasseroberfläche ändert. Der restliche Tag ist zur freien Verfügung. Den Abend lassen wir mit einem besonderen Abschiedsdinner ausklingen.

23.Tag: Abflug nach Europa

Von Ushuaia fliegen Sie wieder zurück nach Europa

24.Tag: Ankunft in Europa

und Ende der Reise.

*Abweichungen des Programms aus organisatorischen Gründen möglich!*

Leistungen im Preis enthalten:

  • Transfer in Santiago mit örtlichem Bus und Guide
  • 21 x Übernachtung in den genannten oder gleichwertigen Hotels je nach Verfügbarkeit
  • 21 x Frühstück landesüblich teils Buffet teils serviert
  • 19 x Halbpension teils Mittag teils Abendessen als Menü oder Buffet
  • 1 x Abendessen im Weingut mit 4 verschiedenen Weinen
  • 1 x Silverster Menü, 1 Weihnachtsmenü,
  • Busrundreise laut Reisebeschreibung im europäischen Reisebus
  • Stadtrundfahrt in Santiago mit örtlichem Bus und Guide
  • Eintritte zu allen genannten Attraktionen
  •  Bootstour zum Gletscher im Torres den Paine
  • Bootstour zu den Marmorgrotten
  • Ausflug zum Perito Moreno Gletscher mit örtlichem Bus und Guide
  • Bootstouren, Fährtickets
  • Lokale deutschsprachiger Guides ab Santiago bis Ushuaia

Nicht im Preis enthalten:

  • Flüge ab/bis Europa
  • Inlandsflug Punta Arenas – Santiago
  • Steuern, Sicherheitsgebühren und Tax
  • empfohlene Trinkgelder (pro Tag/Person): Reiseleiter 4 $, Busfahrer 3 $, Zimmermädchen 1 $
  • alle als “optional”, “Möglichkeit”, “fakultativ” oder „bieten wir Ihnen“ bezeichneten Programmpunkte

Reisetermin:

  • 16.12.2022  – 08.01.2023
  • Pricing Name
    Start
    End
    Group (Min-Max)
    Pricing
     
  • Pricing Name Doppelzimmer
    Start Montag Juli 26, 2021
    End Montag Juli 26, 2021
    1Pax - No size limit
     

    AUSGEBUCHT !

  • Pricing Name Einzelzimmer
    Start Montag Juli 26, 2021
    End Montag Juli 26, 2021
    1Pax - No size limit
     

    AUSGEBUCHT !

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Bewerten Sie als Erster “Weihnachtsreise 2022/23: Patagonien bis ans Ende der Welt”

Hotelliste:

Doubletree by Hilton Santiago ⭐⭐⭐⭐
Diego de Almagro Los Angeles ⭐⭐⭐
Dreams Pedro de Valdivia ⭐⭐⭐⭐⭐
Montaña Mágica Lodge Nothofagus Huilo Huilo ⭐⭐⭐⭐
Hotel Radisson Puerto Varas ⭐⭐⭐⭐
Hotel de Castro ⭐⭐⭐⭐
Mi Casa Chaiten ⭐⭐
Puyuhuapi Lodge ⭐⭐⭐⭐
Diego del Almagro Coyhaique ⭐⭐⭐⭐
Mallín Colorado Puerto Guadal ⭐⭐⭐⭐
Cueva de las Manos Perito Moreno ⭐⭐⭐
Hotel Lagos del Calafate ⭐⭐⭐⭐
Hotel Lago Grey Torres del Paine ⭐⭐⭐
Diego de Almagro Punta Arenas ⭐⭐⭐⭐
Grande Hotel Rio Grande ⭐⭐⭐⭐
Terra del Fuego Ushuaia ⭐⭐⭐⭐

*Änderungen aus organisatorischen Gründen vorbehalten!

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten/- und einer Auslandskrankenversicherung.

Wir weisen darauf hin, dass sich einzelne Leistungen sowie Hotels aufgrund der Langfristigkeit der Ausschreibung ändern können. Änderungen des Reiseprogrammes sind auch aufgrund von „höherer Gewalt“, organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich! Die Reihenfolge der Besichtigungen können sich ändern. Bei manchen Reisen sind einige Straßenabschnitte nicht asphaltiert und Sie fahren über Schotterpisten. Es gelten unsere Geschäfts- und Reisebedingungen sowie die Zusatzbedingungen “Einsatz unseres deutschen Reisebusses”. Text und Leistungsbeschreibung sowie das Angebot/Buchung sind freibleibend bis zur Rückbestätigung durch uns.

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