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Auf dieser Traumreise wird der Süden von Chile und Argentinien vereint, zwei faszinierende Länder, die sowohl viele Gemeinsamkeiten als auch Gegensätze aufweisen. Patagonien, Land der Verheißung, des Windes und der Träume. Hier findet der Reisende was in Europa selten geworden ist: endlose Weiten und viel Einsamkeit. Es ist eine Reise für Naturliebhaber: perfekt geformte Vulkane, nebelverhangene Fjorde, üppige Urwälder, hängende Gletscher, türkisschimmernde Seen und eine sagenhafte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Ihre Reise beginnt in Chiles Metropole Santiago, die zu den beliebtesten, modernsten und sichersten Städten Südamerikas zählt. Unterwegs auf den Traumstraßen Südamerikas – der Panamericana, der Carretera Austral und der Ruta National 40 in Argentinien – führt die Reiseroute in den „Großen Süden“ Chiles. In der Seenregion, der „Schweiz Südamerikas“, begeben Sie sich auf die Spuren der deutschen Einwanderer und weiter südlich bestaunen Sie die wildromantische Schönheit des Torres del Paine Nationalparks. Die fantastische Gletscherwelt des Perito Moreno ist ein weiterer Höhepunkt Patagoniens. Mit etwas Glück erleben Sie, wie unter lautem Getöse gewaltige Eismassen in den See des Lago Argentino kalben. Zum Ende dieser fantastischen Reise erreichen Sie Punta Arenas. Die südlichste Großstadt der Welt liegt malerisch an der Magellanstraße. Mit unauslöschlichen Eindrücken treten Sie die Rückreise nach Europa an. 

Reiseverlauf:

01.Tag: Flug von Deutschland nach Santiago de Chile

02.Tag: Santiago – Valparaíso – San Antonio

Nach der Ankunft Begrüßung am Flughafen und Weiterreise nach Westen zur Pazifikküste. Die Stadt Valparaíso genießt den Status als UNESCO-Welterbe und ist für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes. Prägend sind ihr Hafen, die alten Standseilbahnen und die bunten Häuser, die sich die vielen Hügel hochziehen. Während eines Spaziergangs durch die Oberstadt sehen wir auch »La Sebastiana«, das bekannteste Haus der Stadt, das ab 1961 Pablo Neruda bewohnte. Auf der Weiterreise geht es entlang der Küste nach San Antonio, wo Sie heute übernachten werden.

03.Tag: San Antonio – Linares – Chillan

Der heutige Tag führt durch einer der fruchtbarsten Gebiete des Landes, wo eine große Palette von Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Kirschen, Äpfel, Birnen, Kiwi, Haselnüsse oder Weizen, Mais, Kartoffeln und Hafer für das ganze Land angebaut werden. Chiles Wein hat weltweit einen guten Ruf und mit 2 Millionen Tonnen Trauben und 14,5 Millionen HL Wein, belegt es den Platz 5 in der Weltrangliste. Valle de Maipo ist die „Wiege des chilenischen Weinbaus“. Sie besuchen ein Weingut und können sich bei einer Weinprobe selbst von der Qualität des Weines überzeugen lassen. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Anschließend Weiterfahrt zum Hotel nach Chillan, dem Geburtsort von Bernardo O’Higgins. Die bereits 1580 gegründete Kleinstadt wurde 1939 von einem Erdbeben heimgesucht, das 25.000 Opfer forderte.

04.Tag: Chillan – Valdivia

Auf der Ruta 5, wie die Panamericana in Chile heißt, geht die Fahrt weiter in Richtung Süden. Einen lohnenswerten Besuch verspricht die Stadt Valdivia, die Sie am Nachmittag erreichen werden. Die Stadt ist Hauptstadt der Región de Los Ríos und Sitz der Universidad Austral de Chile sowie Sitz eines römisch-katholischen Bischofs. Die Stadt ist sehr deutsch geprägt und so entstand auch die erste Brauerei in Valdivia, die heute noch nach dem deutschen Reinheitsgebot Bier braut. Die Isla Teja bildete das Zentrum der deutschen Einwanderer und dort gibt es auch die Valdivia’s Deutsche Zeitung. Sehenswert ist der Fisch- und Gemüsemarkt Mercado Fluvial direkt am Fluss, wo Sie auch Seelöwen beobachten können, wie sie sich um die Fischabfälle der Händler mit den Pelikanen und Kormoranen streiten. Im Anschluss erkunden Sie die Gegend nochmals mit einem Boot. Valdivia und Umgebung wurden 1960 vom stärksten je gemessenen Erd- und Seebeben heimgesucht, die drastische Veränderungen der Flusstäler und Oberflächen hervorriefe´n. Den Abend lassen wir mit Fischspezialitäten aus der Region ausklingen.

05.Tag: Valdivia – Puerto Varas

Weiter geht die Reise durch das chilenische Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt. Auf der Panamericana fahren Sie bis Osorno und zweigen dann wieder auf eine Nebenstraße nach Puerto Octay ab. Hauptattraktion des Ortes ist die herrliche Lage am Lago Llanquihue mit der malerischen Centinela-Halbinsel. Anschließend Fahrt nach Frutillar, das herrlich am Lago Llanquihue liegt und einen schwarzwälderischen, alpenlandähnlichen Charme vermittelt. Sie besuchen das idyllische und informative Freilichtmuseum Colonial Aleman, wo Ihnen hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Anschließend haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung, um im Ort eigene Eindrücke zu sammeln oder sich einen Kaffee und hausgemachten Kuchen schmecken zu lassen. Der Tag endet Puerto Varas, wo fast ausschließlich deutschstämmige Chilenen leben. Fahrtstrecke 291 km Übernachtung Radisson Park Hotel

06.Tag: Ausflug Vicente Pérez Rosales Nationalpark

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Vicenté Rosales Nationalpark. Die Strecke führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblicken auf die Vulkane Osorno, Calbuco, Puntiguado und Tronador. Am Fluss Petrohué und bereits zum Nationalpark gehörend, besuchen Sie die herrlichen Kaskaden von Petrohué. Am Lago Todos los Santos haben Sie die Möglichkeit zu einer Bootstour inklusive Picknick (fakultativ) mit herrlichem Blick auf den Vulkan Osorno. Danach Rückfahrt nach Puerto Varas und Zeit zur freien Verfügung.

07.Tag: Puerto Varas – Puerto Mont – Castro

Puerto Mont ist das Tor zum Süden und die Stadt war auch der Ausgangspunkt der Besiedelung der Region durch die Deutschen. Aufgrund der von Präsident Manuel Montt und seinem Berater Bernhard Philippi ab dem europäischen Revolutionsjahr 1848 geförderten Einwanderung aus Deutschland, die zur territorialen Integration der Seenregion in den chilenischen Staat beitrug, wurden deutsche Kolonisten angesiedelt. Wir fahren weiter zur 9322 km großen Insel Chiloe. Die meisten der rund 73.000 „Chiloten“ Einwohner von Chiloe sind Huilliche, ein indigenes Volk in Chile, welches zur Gruppe der Mapuche-Indianer gehört Die Insel gilt neben Peru als eine der möglichen Urheimaten der Kartoffel. Noch heute werden ca. zweihundert Kartoffelsorten angebaut. Berühmt sind die Palafitos genannten Pfahlbauten der Fischer an der Küste, die vor allem an der Bucht Fiordo de Castro sowie an der Küstenstraße Calle Pedro Montt erhalten sind. Viele dieser Stelzenhäuser fielen dem Erdbeben von 1960 und dem anschließenden Tsunami zum Opfer. Den Abend lassen wir in Castro ausklingen

08.Tag: Castro – Chaitén

Am Vormittag steht ein Rundgang durch Castro auf dem Programm. An der Plaza de Armes dem Mittelpunkt Castros, erhebt sich die Hauptkirche der Stadt, Iglesia de San Francisco. Bereits 1567 stand an dieser Stelle eine erste Kirche. Der heutige Bau – 1910 bis 1912 nach einem Brand im Stil der Neogotik von dem italienischen Architekten Eduardo Provasoli neu errichtet – ist 52 m lang und 27 m breit. Die beiden Türme der 1997 bis 1999 renovierten Kirche sind 42 m hoch und weithin sichtbar. Die Holzkirchen in den Stadtteilen Rilán, Nercón und Chelín sowie andere Holzkirchen auf der Insel wurden in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Im Regionalmuseum bekommen Sie Informationen über die Geschichte der Stadt. Am Nachmittag verlassen wir die Insel und fahren mit der Fähre durch die Traumwelt der patagonischen Fjorde. Am Abend erreichen Sie die vom Schicksal geprägte Stadt Chaitén. Durch den Ausbruch des gleichnamigen Vulkans wurde die Stadt zunächst komplett zerstört. Heute ist Chaitén ein typisches Zeichen der Verbundenheit der Menschen Patagoniens zu ihrem Geburtsort. Das Abendessen wird Ihnen in einem kleinen familiengeführten Restaurant serviert.

09.Tag: Chaitén – Lago Yelcho – Futaleufu 

Je weiter südlicher wir auf der Carretera Austral in Richtung Süden fahren, desto einmaliger werden die kontrastreichen Szenerien: Entlang des 11.000 Hektar gossen Lago Yelcho, der auch bekannt für Fliegenfischen ist, erreichen wir Villa Santa Lucia. Von dort folgen wir den Fluss Futaleufú, einer der führenden Wildwasserflüsse der Welt. Das Futaleufú-Quellgebiet befindet sich in der Gletscherschneeschmelze des von der UNESCO geschützten Nationalparks Los Alerces in Argentinien. Futalefeufu ist eine Grenzstadt zu Argentinien, hier finden sie auch die bekannte chilenische Araukarie Übernachtung in der Umgebung.

10.Tag: Futaleufu – Bariloche

Heute überqueren wir die Grenze nach Argentinien. Entlang der östlichen Seite der Anden bietet sich zunächst eher ein karges Landschaftsbild, das sich später aber wieder in fruchtbare grüne Landschaft umrahmt von Bergen und Seen wandelt. Bariloche, am Ufer des Sees Nahuel Huapi, der zu den größten Seen des Landes gehört, erinnert an das deutsche und schweizerische Kulturerbe. Bariloche hat auch eine größere deutsche Gemeinde, deren Präsident der ehemalige SS Hauptsturmführer Erich Priebke bis zu seiner Festnahme 1994 war. Bekannt ist der Ort auch für seine Schokoladenproduktion. Selbst der US-Präsident Theodore Roosevelt und der Prinz von Wales waren begeisterte Besucher.

11.Tag: Bariloche – Argentinische Seenregion – San Martin de los Andes

Nach dem Frühstück beginnt eine beeindruckende Fahrt durch die beeindruckende Natur. Der See Nahuel Huapi liegt im gleichnamigen Nationalpark der 1934 gegründet wurde und hat eine Fläche von 531 km² mit einer maximalen Tiefe von 460 m. Die Vegetationszonen erstrecken sich über Bereiche der patagonischen Steppe und reichen in den höher gelegenen Gebirgsregionen in den valdivianischen Regenwald. Immer wieder laden Aussichtspunkte zum Fotografieren ein und vielleicht entdecken Sie das plesiosaurierartige Ungeheuer, „der Nahuelito“ der laut den ortsansässigen Indios im See lebt. Die Reise führt auch vorbei am Lago Traful, Lago Hermos und endet in San Martin de los Andes am Lago Lacar.

12.Tag: San Martin de los Andes – Paso Hua Ham – Huilo Huilo

Der Tag steht ganz im Zeichen der Seenregion zwischen Argentinien und Chile. Nach einer entspannten Fahrt entlang des Lago Lacar fahren Sie mit der Fähre von Hua Hum über den Hua Hum River zur chilenischen Grenze. Sie passieren kleine Ortschaften und bekommen einen Eindruck dieser überwältigenden Landschaft, die sich links und rechts am Fluss präsentiert. Nach der Durchquerung des Lago Pirihueico erreichen wir Puerto Fuy in Chile, wo die Grenzabfertigung nach Chile ansteht. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel am Huilo Huilo Nationalpark. Gönnen Sie sich ein entspannendes Bad in der Therme oder relaxen Sie im Spa.

13.Tag: Huilo Huilo – Villarrica – Temuco – Los Angeles

Das private Schutzgebiet Reserva Biológica Huilo Huilo umfasst eine Fläche von 100.000 ha. Ursprünglich war das Gebiet von den Ureinwohnern der Mapuche Gemeinschaften bewohnt. Ein großer wirtschaftlicher Aufschwung fand Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Boom der Forstwirtschaft statt. Die Wälder waren im Besitz von privaten Großgrundbesitzern. Das wirtschaftliche Zentrum des Complejos war Neltume, wo sich noch heute das Sägewerk und der Trockner befinden. Während der Pinochet Ära wurde das Areal verstaatlicht und Ende der 1980er Jahre aufgrund der nachlassenden Wirtschaftlichkeit des Forstsektors an chilenische Investoren verkauft, die im Jahr 2000 das private Schutzgebiet Reserva Biológica Huilo Huilo gründeten. Die Fahrt geht entlang des Lago Panguipulli zum Lago Calafquen und nach Villarrica, einem bekannten Touristenzentrum. Temuco ist das Zentrum der Mapuche, den Ureinwohnern Chiles. 1552 erreichte Pedro de Valdivia die Gegend um Temuco, doch die Gründung von Siedlungen im Gebiet der Mapuche erwies sich als fatal. Pedro de Valdivia starb 1553 in der Schlacht von Tucapel. Als 1597 Pelantaro zum neuen Toqui der Mapuche gewählt wurde, wurden sämtliche Siedlungen südlich des Flusses Biobio zerstört. Ab 1602 zogen sich die Spanier aus dem Gebiet zurück. Unser Tag endet in Los Angeles.

14 Tag: Los Angeles – Salto del Laja – Santiago

Bevor wir unsere Reise zurück nach Santiago antreten, besuchen Sie noch den Salto del Laja Wasserfall, für Chilenen einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weiterfahrt nach Norden über die berühmte Ruta 5 nach Santiago. Dort steht noch ein Spaziergang durch die Hauptstadt Chiles auf dem Programm. Die Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf das koloniale Zentrum. Dort befinden sich u.a. folgende Besichtigungspunkte: der geschichtsträchtige Cerro Santa Lucia, heute eine der schönsten Parkanlagen der Stadt mit herrlicher Aussicht auf die Stadt, die Plaza de Armas mit der Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert und die einstige Münzprägeanstalt La Moneda, die heute der chilenische Präsidentenplast ist. Am Abend lassen wir nach einem gemeinsamen Abendessen auf dem über 300 Meter hohen Gran Torre, Lateinamerikas höchstes Gebäude, ausklingen. Der 360 Grad Rundblick von der Aussichtsplattform der 62. Etage auf Santiago und die Kulisse des Andengebirges ist atemberaubend.

15.Tag: Abreise nach Europa

Der Vormittag ist zur freien Verfügung. Gegen Mittag Check-out und Fahrt zum Flughafen. Rückflug nach Europa.

16.Tag: Ankunft in Europa

*Änderungen des Programms sind aus organisatorischen Gründen möglich!

Leistungen im Preis enthalten:

  • Transfer in Santiago mit örtlichem Bus und Guide 
  • 13 x Übernachtung in den genannten oder gleichwertigen Hotels je nach Verfügbarkeit
  • 13 x Frühstück landesüblich, teils Buffet teils serviert
  • 13 x Halbpension, teils Mittag teils Abendessen als Menü oder Buffet
  • Busrundreise laut Reisebeschreibung im europäischen Reisebus
  • Stadtrundgang in Santiago 
  • Bootstour auf dem Hua Hum River
  • Fährpassage Castro – Chaitén
  • Eintritt ins Freilichtmuseum Colonial Aleman und Regional-Museum Castro 
  • Eintritte zu allen genannten Attraktionen
  • Lokaler deutschsprachiger Guide ab bis Santiago 
  • ausführliches Informationspaket je Buchung mit Reiseführer inkl. Landkarte

Nicht im Preis enthalten:

  • Flüge Frankfurt – Santiago – Frankfurt inkl. Steuern, Tax, Flughafengebühren
  • Trinkgelder für das Zimmermädchen 1,– USD pro Nacht und Person
  • Trinkgeld/Koffergeld für die Busfahrer USD 3,– pro Tag/Person Trinkgeld für die Reiseleiter USD 4,– pro Tag/Person
  • Trinkgelder für die lokalen Führer 1,– USD pro Tag Person
  • Visagebühren, falls diese anfallen

Reisezeit:

  • April (auf Anfrage)

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Hotels:

  • San Antonio Hotel Casino San Antonio Enjoy ⭐⭐⭐⭐
  • Chillan Diego de Almagro ⭐⭐⭐⭐
  • Valdivia Hotel Dreams Pedro de Valdivia ⭐⭐⭐⭐⭐
  • Puerto Varas Hotel Radisson ⭐⭐⭐⭐
  • Castro Hotel de Castro ⭐⭐⭐⭐
  • Caiten Mi Casa ⭐⭐
  • Futaleufu Hotel El Barranco ⭐⭐⭐⭐
  • Bariloche NH Hotel Edelweis ⭐⭐⭐⭐
  • San Martin d.l. Andes Del Sauco Apart & Spa ⭐⭐⭐⭐
  • Perito Moreno Cueva de las Manos ⭐⭐⭐
  • Huilo Huilo Nothofagus ⭐⭐⭐⭐
  • Los Angeles Diego de Almagro Los Angeles ⭐⭐⭐
  • Santiago Doubletree by Hilton ⭐⭐⭐⭐